Beistand im Notfall

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Notfallseelsorge hat viele Gesichter:

  • Ein junges Mädchen ist tödlich verun­glückt. Nun gilt es, den entsetzten und verzweifelten Eltern ersten Beistand zu leisten.
  • Der Kampf auf der Intensivstation um das Leben eines Patienten droht ver­geblich zu werden. Nun gilt es, die Familie zu betreuen.
  • Ein Arbeiter wird bei einem Arbeitsunfall tödlich verletzt. Nun steht die schwere Aufgabe bevor, zusammen mit der Polizei den Angehörigen die Todesnachricht zu überbringen.
  • Ein Massenunfall ereignet sich auf der Autobahn und dabei sind nicht nur medizinische, sondern auch seelsorger­liche Hilfen notwendig. Auch die Ein­satzkräfte bei solchen Unfällen bedürfen der seelischen Hilfe.

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In der Regel wird die Notfallseelsorge von den Rettungskräften, den Notärzten, der Polizei oder der Feuerwehr alarmiert. Die Leitstelle des Deutschen Roten Kreuzes in Esslingen gibt den Notruf an die Notfall­seelsorgerinnen und -seelsorger per Funk weiter. Ehrenamtliche und hauptamtliche Seelsorger gehen immer zusammen in einen Einsatz und ergänzen einander.

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Etwa 15 Pfarrerinnen und Pfarrer, Diako­ninnen und Diakone aus den evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinden haben sich zu diesem Dienst bereit erklärt. Jeweils eine Woche lang sind sie rund um die Uhr in Bereitschaft. Dieser Dienst wurde 1996 gegründet und geschieht zusammen mit dem ehrenamtlichen Notfall-Nachsor­gedienst des Deutschen Roten Kreuzes in Esslingen.

Kontakt:

Pfarrerin Susanne Herr
Evang. Pfarramt Filderklinik
Im Haberschlai 7, 70794 Filderstadt
Tel. (0711) 77 03 - 41 85
E-Mail: Susanna.Herr@elkw.de