Emmaus: Durchführung

Die Phasen der Durchführung

Glaubenskurse gibt es viele. Aber der Emmaus-Kurs ist mehr. Er ist ein Baustein einer missionarischen Gemeindeentwicklung. Der ganze Emmaus-Weg hat darum mehrere Stadien:

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Alle drei Phasen bilden ein vollständiges Gemeindeaufbauprogramm:

  • Emmauskontakte.JPGBegegnen: Hier geht es darum, die eigenen Kontakte zu Menschen zu entdecken, die noch nicht oder nur nur selten am Gemeindeleben teilhaben. Solche Beziehungsnetze können sein: Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn, Kindergarteneltern, Konfirmandeneltern, Gottesdienstteilnehmer, Konzertbesucher, Stadtfestbesucher, Gemeindebriefleser...
  • Begleiten: Der Basiskurs selbst ist der zweite Teil des Prozesses der Gemeindeentwicklung. Er braucht die Mitarbeit von Christinnen und Christen, die mit anderen eine geistliche Reise antreten wollen: Gastgeber, die ihre Wohnung zur Verfügung stellen und für eine angenehme Atmosphäre sowie die Bewirtung sorgen; Weggefährten, die andere einladen, für sie beten, sie abholen und mit ihnen mit Kurs dabei sind; Leiterinnen und Leiter, die durch die Einheiten führen, indem sie kurze Impulse geben und die Gespräche in Gang setzen. 
  • Bestärken: Die Stärke des Emmaus-Kurses liegt neben anderem auch darin, dass mit dem Basiskurs nicht das Ganze endet. Die weiterführenden Materialien in den Kursbüchern bieten dazu vielfältige Möglichkeiten, im Glauben weiter zu wachsen. Alle Materialien können Sie beim Aussaat-Verlag bestellen. Der Emmaus-Kurs zielt in allen seinen Teilen auf Beheimatung in der Gemeinde.

Hinweise zur Durchführung

Folgende Punkte verdienen nach unserer Erfahrung bei der Durchführung besondere Beachtung:

  • Ein Jahr Vorlauf, bevor der erste Basiskurs startet, empfiehlt sich: zum Bekanntmachen in der Gemeinde und der Öffentlichkeit, zum Beten und Einladen, zum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen...
  • Bei der Zusammensetzung der Gruppen ist darauf zu achten, dass sie gesprächsfähig bleiben. Von daher läge die Obergrenze bei 12, davon bis zu einem Drittel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Ziel wäre, jedes Jahr im Herbst oder am Jahresanfang verläßlich einen Basiskurs anzubieten und dadurch in der Gemeinde zu verankern - ähnlich wie den Konfirmandenunterricht.
  • Wenn Sie sich in Ihrer Kirchengemeinde im Kirchenbezirk Bernhausen interessieren, können Sie auf eine Präsentation des Projekts zurückgreifen oder sich mit dem Projektleiter Pfarrer Dr. Wolfgang Schnabel in Verbindung setzen.  
  • Wenn Sie in Ihrer Kirchengemeinde im Kirchenbezirk Bernhausen einen Emmauskurs durchführen möchten, können Sie beim Gemeindebüro in Bernhausen farbige Vordrucke für Einladungsflyer, Grundkursmappen und große Werbebanner anfordern.